Tuesday, February 19, 2013

Theorien C.G. Jungs I

Zu Beginn dieses Blogs möchte ich einige Zitate von den Theorien des Schweizer Psychiaters Carl Jung erwähnen:



Alles was uns an anderen missfällt,kann uns zu besserem Selbsterkenntnis führen.

Obschon wir Menschen unser eigenes persönliches Leben haben, so sind wir doch auf der anderen Seite in hohem Masse die Repräsentanten, die Opfer und Förderer eines kollektiven Geistes, dessen Lebensjahre Jahrhunderte bedeuten.

Ich erkannte,dass es ohne Geschichte keine Psychologie und erst recht keine Psychologie des Unbewussten gibt. 

Es gibt mathematische Gleichungen, von denen man nicht weiss, welchen physischen Wirklichkeiten sie entsprechen;ebenso gibt es mythischen Wirklichkeiten,und wir wissen zunächst nicht, auf welche psychischen Wirklichkeiten sie sich beziehen.

Das Unerwartete und das Unerhörte gehören in dieser Welt. Nun dann ist das Leben ganz.

Man geniesst ein echtes Gefühl, nur wenn es ein wenig zweifelhaft ist.

Ich weise immer darauf hin, dass unsere Psychologie einen langen Saurierschwanz besitzt, der aus der ganzen Geschichte unserer Familie, unseres Volkes,von Europa und der ganzen Welt besteht.

Auch beim Vorliegen eines psychologischen Leidens ist es von grösster Wichtigkeit, einsehen zu können,dass der Konflikt nicht nur ein persönliches Versagen ist, sondern gleichzeitig ein Leiden,das jedermann angeht,und ein Problem,das der ganzen Epoche aufgebürdet ist.

Fanatismus ist immer ein Zeichen verdrängten Zweifels.

In der Frau lebt stets das archetypisches Bild eines Geliebten aus einem entfernten, unbekanntem Land, eines Mannes, der über das Meer herkommt, ihr einmal begegnet und dann weiter zieht.

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