Tuesday, February 19, 2013

Theorien C.G.Jungs II

Zitaten Jungs über die Religion und das Leben nach dem Tod:

Der Grossteil meiner Patienten bestand nicht aus gläubigen Menschen, sondern aus solchen, die ihren Glauben verloren hatten. Zu mir kamen die "verlorenen Schaffe". 

Es bedeutet für die meisten Menschen sehr viel anzunehmen, dass ihr Leben eine unbestimmte Kontinuität über die jetzige Existenz hinaus habe. Dann leben sie vernünftiger, es geht ihnen besser und sie sind ruhiger.

Der Mensch muss sich darüber ausweisen können, dass er sein Möglichstes getan hat, sich eine Auffassung über das Leben nach dem Tod zu bilden oder sich ein Bild zu machen. 

Mythen sind früheste Formen der Wissenschaft. Wenn ich über die Dinge nach dem Tod rede, so spreche ich aus einer inneren Bewegtheit und kann nicht weiter gehen, als Träume und Mythen darüber erzählen. 

Religionen sind psychotherapeutische Systeme.



Über die Träume:

Der Traum schildert die innere Situation des Träumers, deren Wahrheit und Wirklichkeit das Bewusstsein gar nicht oder nur widerwillig anerkennt.

Jede Deutung ist eine Hypothese, ein blosser Versuch der Lesung eines unbekannten Textes. 

Der Traum ist eine spontane Darstellung der aktuellen Lage des Unbewussten in symbolischer Form. 

Die Traumanalyse ist weniger eine Technik als ein dialektischer Prozess zwischen zwei Persönlichkeiten. 

Träume beziehen sich immer auf ein bestimmtes Problem des Träumers, das dieser vom Bewusstsein aus falsch beurteilt. 







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